Pfarrfest in St. Bonifatius und Blumenteppich in St. Albertus
Auch in diesem Jahr feierte die katholische St. Bonifatiusgemeinde an Fronleichnam ihr Pfarrfest in alter Tradition auf dem Hof der Kirche. Schnell waren die Bänke besetzt, die vielen Gäste ließen sich die deftige Erbsensuppe, Würstchen und Pommes frites und den Salat schmecken. Die neue Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Gisela Zimmermann, begrüßte alle. Einen Willkommensgruß sprach auch Gemeindepfarrer Hermann-Josef Zorn. Morgens spielte die Gruppe „Baladeire“ (linkes Bild), nachmittags servierten die Männer der Blaskapelle des Musikvereins Allendorf/ Lahn Walzer, Polka und Heimatklänge. Neu war der Stand der italienischen Mission, die Spezialitäten ihres Landes anbot. Am Weinstand wurde auch Benefizwein zum Orgelprojekt, der so genannte „Bonifatius Orgeltropfen“ ausgeschenkt. Für Kinder und Eltern hatte die Kolpingfamilie einen „Parcours für die Sinne“ aufgebaut. Vor der Kirche stiegen Luftballons in den Himmel. Dem kamen Interessierte bei der Turmbesteigung näher. Kasperletheater und Spiele für die Kinder fehlten ebenfalls nicht. Und zum Abschluss lockte die „Happy Hour“ an die Cocktailbar. Eine besondere Attraktion des diesjährigen Fronleichnamsfestes bestaunten die Gläubigen vor der St. Albertus Kirche (Bild rechts). Den Blumenteppich legten in den frühen Morgenstunden engagierte Gemeindemitglieder. Sie gestalteten ihn mit eucharistischen Symbolen und einem Schriftzug zum Motto von Fronleichnam 2008 „Brot, das lebt und Leben spendet“. kg/Bilder: Jung
Quelle:
Gießener Anzeiger
Osternachtfeier in der Bonifatiuskirche

Ein kräftiger und kalter Wind blies über das Feuer in der Wanne vor der Bonifatiuskirche, wo sich am Ostersamstag viele Gläubige zur Osternachtsfeier versammelt hatten. Es war kalt, als Gemeindepfarrer Hermann Josef Zorn (links) sie vor dem Gotteshaus, das im Innern völlig im Dunkeln lag, begrüßte. Zunächst wurden die kleinen Gefäße mit Weihwasser entzündet. Das allerdings bereitete wegen der starken Luftbewegung etwas Probleme. Der Seelsorger erläuterte die Aufschrift der Osterkerze, „Alpha und Omega ist Christus", dann wurde sie entzündet. Pfarrer und Messdiener bewegten sich anschließend, gefolgt von den Gläubigen, über die Treppe in das Gotteshaus. Stockdunkel zeigte sich zunächst das Kirchenschiff, nur im Mittelgang leuchtete der Schein der getragenen Osterkerze. „Lumen Christi" - das Licht Christi, rief der Pfarrer der Gemeinde zu. „Deo gratias" - Dank sei Gott, antworten die Menschen erwartungsvoll. Lautlos wurde schließlich das Licht der Osterkerze an die vielen kleinen Kerzen in den Händen der Mitfeiernden weitergegeben, bis die Kirche in warmes Kerzenlicht getaucht war. Kantor Ralf Stiewe sang das Exsultet, das Osterlob. Folgerichtig wird in der Osternachtfeier das Taufwasser geweiht. Ein hölzerner Zuber im Chorraum der Kirche macht das eindrucksvoll sichtbar. Die gut besuchte Osternacht bei St. Bonifatius schloss mit der Eucharistiefeier. Viele Menschen blieben noch zur so genannten Agape, dem Liebesmahl mit Weißbrot, Ostereiern, Käsewürfeln und Rotwein. kg/Bild: jung
Quelle:
Gießener Anzeiger
Bonifatius-Gemeinde feierte Osternacht

Gießen (hjp). Die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius hatte auch in diesem Jahr wieder zu einer Osternachtfeier eingeladen. Vor der Kirche brannte am Oster-samstag ein kleines Osterfeuer, an dem nach seiner Weihung das Osterlicht der Gemeinde angezündet worden war. Nach der Auferstehungsfeier in der Kirche und der Eucharistiefeier waren alle Anwesenden zur Agape eingeladen. Die Agape, zu deutsch »Liebesmahl« geht auf eine lange christliche Tradition zurück: Bereits vor Jahrhunderten teilten Christen mitgebrachte Speisen und feierten zusammen das Fest der Auferstehung. Heute werden zwar keine Speisen mehr mitgebracht, doch man greift gerne auf diese rituelle Tradition zurück und verzehrt bei dem Treffen Weißbrot, Ostereier, Käse und Rotwein. Wie in St. Bonifatius fanden auch in St. Albertus und Maria Frieden in Heuchelheim Osternachtsfeiern statt. Die Gemeinde St. Thomas Morus feierte das Fest der Auferstehung am Ostersonntag um fünf Uhr in der Früh. (Foto: hjp)
Quelle:
Gießener Allgemeine Zeitung



